Nichts mehr mit Abstieg zu tun haben

Gespräch mit dem Geraer Andreas Luck



Wismut hat heute sehr effizient agiert. Welchen Eindruck hatten Sie vom Spiel?
Zum ersten Mal sind wir in einem Heimspiel früh in Führung gegangen. Das ist eigentlich wichtig bei unserer Spielweise. Heute hat uns das nicht wirklich geholfen. Aber wir haben unsere Tore stets zum richtigen Zeitpunkt geschossen.

Nach dem frühen 1:0 hat die Mannschaft den Spielfaden verloren. Warum?
Bei uns ist Unruhe aufgekommen. Bernburg hatte plötzlich mehr Ballbesitz. Wir sind nur noch hinterher gelaufen, kamen meist einen Schritt zu spät in den Zweikämpfen. Ausgeruht haben wir uns nicht. Aber wr konnten den Ball vor der Pause kaum noch in den eigenen Reihen halten. Unkontrolliert nach vorn geschlagenen länge Pässe kamen oft postwendend zurück.

In der Pause hat der Trainer umgestellt?
Stanko Cvitkovic ist auf die Linksverteidiger-Position zurückgerutscht. Sebastian Dräger und Stefan Raßmann wurden Sechser. Carsten Weis spielte etwas defensiver Florian Schubert rückte in die linke Offensive, wo er mehr Bälle festmachen konnte. Das war letztlich der Schlüssel zum Erfolg.

Das war der dritte Sieg in Folge. Geht der Blick nach oben?
Mit dem Dreier brauchen wir nicht mehr auf die Abstiegszone zu schauen. Die nächsten Partien werden zeigen, ob wir schon so weit sind, um die ersten fünf Plätze mitspielen zu können.

OTZ / 20.03.17

Seite bearbeiten