Kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen

Im Gespräch: Stanko Cvitkovic rückte gegen Plauen in die Innenverteidigung.


Der 26-jährige Kroate ist beim Oberligisten Wismut Gera zum festen Bestandteil der Defensive geworden. Im Winter war er von Germania Halberstadt zur Hänsel-Elf gestoßen. Mit ihm unterhielt sich unsere Zeitung nach dem Spiel gegen Plauen:

Wie haben Sie das Spiel heute gesehen?
Plauen war ein sehr unbequemer Gegner. Wir hätten in Führung gehen müssen. Das hätte vieles leichter gemacht. Der VFC hat eine sehr gute Mannschaft, die immer nach spielerischen Lösungen sucht. Damit kommen wir nicht so gut zurecht. Nach dem Rückstand waren die Gäste sehr kompakt. Mit etwas Glück gelingt uns der Ausgleich. Aber manchmal hat man Glück und manchmal eben nicht.

Woran lag es, dass Wismut gegen den VFC nie richtig ins Spiel gefunden hat?
Es haben wichtige Spieler gefehlt. Das war wohl der Hauptgrund für die Niederlage. Wir haben allerdings jetzt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Wir müssen die Fehler analysieren und es nächste Woche besser machen.

Das 0:1 war ein Gastgeschenk, oder?
Ja, das hatte nichts mit Taktik zu tun. Das war ein grober individueller Fehler, der die Begegnung zu unseren Ungunsten entschieden hat. Gegen solche Gegner wird so etwas eiskalt bestraft. Das darf nicht passieren. Aber wie gesagt, wir haben fünf Siege aus acht Rückrundenspielen geholt. Das hätte vor Beginn der zweiten Halbserie wohl kaum einer gedacht.

Nun geht es gegen Halberstadt. Für Sie ein besonderes Spiel?
Ja klar. Ich habe dort gespielt und will natürlich zeigen, was ich drauf habe. Aber es muss jedem von uns Spaß machen, gegen ein Spitzenteam zu agieren. Frank Müller und Phillip Roy kehren dann wieder in die Mannschaft zurück. Das eröffnet uns Alternativen, die es heute leider nicht gegeben hat.

Jens Lohse / 18.04.17 
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