Ostthüringer siegen sensationell: Wismut Gera und Saalfeld nach Elfmeter-Schießen im Pokal-Halbfinale

Fußball-Regionalligist Wacker Nordhausen hat den Einzug ins Landespokal-Halbfinale völlig überraschend verpasst. Der Favorit verlor am Samstag im Viertelfinale beim Oberligisten Wismut Gera mit 5:7 nach Elfmeterschießen. Der FC Saalfeld feiert mit dem Halbfinaleinzug den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Oberligist BSG Wismut Gera hat im Viertelfinale des Thüringer Landespokals Regionalligist Wacker Nordhausen besiegt und steht nun im Halbfinale.

Erste Impressionen von der Pokalsensation |>|

Gera/Nordhausen/Saalfeld. Mit einem 7:5-Erfolg nach Elfmeterschießen hat NOFV-Oberligist BSG Wismut Gera die Sensation im Landespokal geschafft und den Regionalliga-Vierten Wacker 90 Nordhausen aus dem Wettbewerb geworfen.

Vor 311 Zuschauern im Stadion der Freundschaft trafen für Gera Andreas Luck (54.), Maximilian Enkelmann (64.) und Carsten Weis ins Schwarze. Für Nordhausen waren Lucas Scholl (10.), Jerome Propheter (83.) und Oliver Genausch (98.) erfolgreich. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2, nach Verlängerung 3:3 geheißen. Die Geraer musste nach Gelb-Rot für Chris Söllner (73.) fast 50 Minuten in Unterzahl agieren. Im Elfmeterschießen verschossen für Wacker Nils Pichinot und Daniel Hägler. Für Wismut trafen alle vier Schützen. Carsten Weis machte schließlich alles klar.

Saalfeld siegt ebenfalls im Elfmeter-Schießen

Das Halbfinale erreichte auch der FC Saalfeld, der sich zu Hause gegen DJK SG Struth ebenfalls nach Elfmeterschießen mit 4:2 (1:1) durchsetzte. In der regulären Spielzeit hatten Jan Zeilter (3.) für Saalfeld und Benedikt Seipel (30.) für die Gäste getroffen. Damit hatten die Saalfelder den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte erzielt.

Jens Lohse / 11.11.17



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