Orange-Schwarzer Kult in Schwarz-Weiß

Mit 66 Jahren ...

... ist und bleibt er immer noch Kult, ist und bleibt er ein Idol. Ein Name, der immer wieder mit der BSG Wismut Gera in Verbindung gebracht wird. Ein Name, bei dem man sich an glorreiche Zeiten zurück erinnert. Ein Name, den man immer wieder mit Hochachtung ausspricht. Spieler, Trainer, Fan. Udo Korn.


Erinnert ihr euch noch? Ein kleines Resümee. Die Aufstiegsspiele zur DDR-Oberliga gegen damals solch klangvolle Gegner wie Stahl Riesa, Chemie Leipzig oder Chemie Böhlen waren Zuschauermagneten und zogen zig-tausende zur Wismut. Im TV und in den Gazetten seiner Zeit noch in Schwarz-Weiß. Bereits als 9-jähriger ein fanatischer Anhänger und Nachwuchsspieler von Wismut Gera, sollte er in Orange-Schwarz seine großen Zeiten finden.

Schwarz-Weiße Zeitungsfotos aus der „FuWo" hingen an den Wänden der Kinderzimmer. Bilder von Udo Korn. Mit dem Geraer Urgestein konnte Wismut Gera sich dauerhaft in der DDR-Liga-Spitze festsetzen und behaupten. Im dritten Anlauf schaffte das Team 1977 als Zweitplatzierter der Aufstiegsrunde gar den Sprung in die Erstklassigkeit, den Sprung in die Oberliga.

Archivbild

35.000 Zuschauer fieberten seiner Zeit mit den Spielern auf dem Rasen. Besonders in der Aufstiegsrunde hatte Udo Korn mit seinen fünf Toren die Fans frenetisch jubeln lassen. Noch heute bekommen die Älteren unter uns wohl Gänsehaut, wenn sie daran denken, als damals über 30.000 Zuschauer „Tooor" schrien. In Gera.

Und heute? Denkt man an Wismut, denkt man auch immer noch an ihn. Denkt man an Udo Korn. Auch heute sind die Namen Udo Korn und Wismut Gera noch sehr oft in einem Atemzug zu hören. Und auch wenn Udo Korn mittlerweile kaum noch auf den Fußballplätzen anzutreffen ist, fällt sein Name in den Gesprächen der Fans immer wieder.

Nein, wir wollen keine überschwänglichen Superlative verwenden, aber wir wollen dem Wismut-Urgestein Udo Korn zu seinem heutigen Geburtstag recht herzlich gratulieren und ihm alles erdenklich Gute wünschen.

Glück Auf!

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