1. Wolf Hallencup - SV 1924 Münchenbernsdorf

Die Staffel B komplettiert der SV 1924 Münchenbernsdorf. Wir begrüßen die Teppichstädter mit Trainer Gordon Schorrig, einst bei der Wismut im Nachwuchs aktiv, zum Wolf-Cup in der Panndorfhalle.


Mit dem Verein aus dem Landkreis Greiz kommt ein weiterer Konkurrent aus der Kreisoberliga, von dem sich die Zweite auf dem Sportplatz Hohe Straße 2:2 trennte. Die Beck-Schützlinge führten vor immerhin 141 Zuschauern schon mit 2:0, bevor in der 2.Halbzeit noch der Ausgleich hingenommen werden musste. Die Torschützen waren mit einem Eigentor von Benjamin Kampe und einem Treffer von Marcel Hartmann auf Wismutseite sowie Marvin Lehmann und Thomas Winefeld auf Seiten der Teppichstädter Spieler, die alle in Gera aktiv sind bzw. waren.

Mit Kampe, Lehmann sowie Philipp Herzig und Norman Peters treten in Münchenbernsdorf vier Spieler gegen den Ball, die bei uns im Nachwuchs- oder im Männerbereich spielten. Diese sind natürlich wie alle anderen Gäste des 1924 gegründeten Vereins recht herzlich willkommen.

Damals zur Gründung hieß der Verein Spielvereinigung Münchenbernsdorf und das mit nur einer Fußballabteilung, später kamen weitere Abteilungen hinzu. Zu DDR-Zeiten unterstützte die Teppichfabrik den Verein und dieser hieß fortan BSG Fortschritt Münchenbernsdorf bis nach der Wende der jetzige Name angenommen wurde. 1971 bis 1979 und nochmals 1981/82 gab es doch einige Jahre Bezirksliga zu bestaunen, sonst nur Bezirksklasse. Nach der Wende musste sich der SV 1924 hauptsächlich mit der Kreisliga abfinden, außer 1996 bis 1998 sowie seit 2014, wo man Bezirksliga bzw. heute Kreisoberliga Ostthüringen spielen darf. Der größte Erfolg gelang 1977 mit dem Bezirkspokalsieg und dem damit verbundenen Spielrecht im FDGB-Pokal, wo dann aber Zuhause gegen den Erfurter Bezirksligisten BSG Umformtechnik Erfurt in der 1.Runde mit 1:4 Endstation war.

Mit Daniel Schumann durfte einer aus Münchenbernsdorf doch einige Spiele in der 1. oder 2.Bundesliga absolvieren und das beim SC Freiburg, Kickers Offenbach und dem FSV Frankfurt. Inzwischen hat er aber seine Karriere beendet. Ob er den heutigen Werdegang des Vereines beobachtet ist mir nicht bekannt, aber wenn ja, dann konnte er eine erfolgreiche Hinrunde erleben. Sieben Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen zeugen von einer stabilen Mannschaft und mit Platz 5 ist man sogar einen Platz vor unserer Zweiten. Mit 10 Toren führt Benjamin Weise die Torschützenliste mit drei weiteren Spielern an.

Zwei Tage nach unserem Hallenturnier richtet der SV 1924 den inzwischen schon 33. Neujahrslauf über 7,5 km aus, bei dem sich die Blau-Roten sicherlich auch über Läufer von der Wismut freuen würden.

Viel Erfolg den Teppichstädtern beim Wolf-Cup, wo sie in ihrem ersten Spiel auf die SG SV Elstertal Silbitz treffen werden.

Mario Krüger

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