Wismut-Elf testet in Meuselwitz

Die Spielpause stört Sabri Vaizov nicht. Der 25-jährige Bulgare steht im Tor von Fußball-Oberligist BSG Wismut Gera und gehört dort zu den großen Stützen. Nach dem 4:1-Erfolg gegen Inter Leipzig am vergangenen Wochenende lief er humpelnd vom Platz. „Wäre Punktspiel, würde ich es versuchen. So aber überlasse ich meinem Freund Alexander Just den Vortritt", verrät der 1,95 m große Keeper, weshalb er heute beim Testspiel beim Regionalligisten ZFC Meuselwitz pausiert.


Dass die Spielabsage gegen Plauen der Mannschaft den Wind aus den Segeln nimmt, glaubt er nicht. „Wir trainieren viel, denken von Spiel zu Spiel. Gegen Inter haben wir gezeigt, was wir können. Das war nicht irgendwer", so Sabri Vaizov, der sich in der Winterpause mit Wechselabsichten trug. „Ich hatte einige Anfragen von Regionalligisten vorliegen. Aber nach dem Trainerwechsel fühle ich mich hier in Gera wieder richtig wohl. Der Spaß ist zurück. Ich will mit Wismut etwas erreichen. Wir kommen richtig gut mit Frank Müller zurecht. Er spricht viel mit uns, hilft nicht nur auf dem Spielfeld. Er ist wie ein Papa für uns alle."

Auf die Rückrunde fühlt er sich gut vorbereitet, wenngleich der Zeitplan straff werden dürfte. Zwei Nachholspiele sind noch zu planen. Hinzu kommt das TFV-Pokal-Halbfinale am 25. März beim FC Saalfeld. Zwei Spiele zu Ostern scheinen da kaum abwendbar. „Wir sind als gerüstet Team gerüstet, streiten uns nicht mehr, sind über Nacht wieder eine Einheit geworden – wie von Zauberhand."

Testspiel: ZFC Meuselwitz – BSG Wismut Gera, Sonnabend, 14 Uhr Bluechip-Arena

OTZ / 03.03.18

Seite bearbeiten