BSG Wismut Gera nach 26 Jahren wieder im Landespokal-Finale

Die Geraer Fußballer legen beim FC Saalfeld in den Anfangsminuten den Grundstein für den 3:1-Erfolg.

Durch einen 3:1-Erfolg beim FC Saalfeld haben sich die Oberliga-Kicker der BSG Wismut Gera zum ersten Mal nach 26 Jahren wieder für das Thüringer Pokalfinale qualifiziert. So richtige Pokal-Atmosphäre wollte auf den Saalewiesen aber nicht aufkommen. Zu schnell führten die favorisierten Geraer gegen den zwei Klassen tiefer beheimateten Gastgeber mit 2:0, so dass das Spiel anschließend über weite Strecken nur noch so dahinplätscherte.

„Die zeitigen Gegentreffer waren natürlich Gift für uns. Wir wollten möglichst lange die Null halten. Ärgerlich war zudem, dass wir aus unseren drei, vier Gelegenheiten vor der Pause kein Tor erzielt haben. Da war mehr drin", ärgerte sich Saalfelds Trainer Thomas Giering nach dem Abpfiff. Schon nach sechs Minuten war das taktische Konzept des Landesklasse-Vertreter über den Haufen geworfen. Eine Weis-Flanke ins Zentrum legte der baumlange Luck mit dem Kopf ab und Winterneuzugang Romario erzielte die Geraer Führung (6.). Kurz darauf hätte der Außenseiter ausgleichen können, doch scheiterte der durchgebrochene Hook an Wismut-Keeper Just, der zur Ecke abwehrte (9.). Wie clever abgeschlossen wird, zeigten die Geraer nach einer Viertelstunde. Die Saalfelder Abwehr brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Luck erhöhte auf 2:0. Mit der Führung im Rücken nahm der Gast das Tempo aus der Partie.


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BSG Wismut gewinnt gegen FC Saalfeld und zieht ins Pokalfinale ein

Oberligist BSG Wismut Gera hat als erste Mannschaft das diesjährige Thüringer Pokalfinale am Pflingstmontag im Erfurter Steigerwaldstadion erreicht. Vor 1500 Zuschauern bezwangen die Orange-Schwarzen im Halbfinale den Landesklassisten FC Saalfeld mit 3:1.

In Halbzeit zwei verstärkte Saalfeld sein Offensivbemühungen. Als Just an einem FC-Freistoß vorbeiflog, konnte Kaiser daraus kein Kapital schlagen (55.). Das 3:0 zog den Gastgebern endgültig den Nerv. Nach einem einfachen Ballverlust am eigenen Strafraum bediente Schubert Torjäger Luck, der die Kugel an Jockiel vorbei ins Netz spitzelte (61.). Die Saalfelder mühten sich zum Ehrentor. Nach Pauls leichtfertigem Ballverlust war es soweit, Kaiser traf per Flachschuss ins lange Eck zum 1:3-Endstand (87.).

„Nach der schnellen Führung haben wir einen Gang zurückgeschaltet. Das war heute eines der schwächeren Spiele von uns. Vorn waren wir aber recht effektiv", urteilte Wismut-Trainer Frank Müller. Der Geraer Endspielkontrahent wird am 30. April zwischen Borsch und dem FC Carl Zeiss Jena ermittelt. Das Finale steigt Pfingstmontag im Erfurter Steigerwaldstadion.

Jens Lohse / 09.04.18

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