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Männer Thüringenliga

SG FC Wacker 14 Teistungen vs. BSG Wismut Gera
1 : 4

Auswärtsdreier nach kleinen Wacklern
Wismut-Torjäger Rico Heuschkel an allen vier Geraer Treffern beteiligt

Mit einem 4:1-Erfolg bei Wacker Teistungen hat Fußball-Thüringenligist Wismut Gera seinen dritten Tabellenplatz verteidigt. Überragender Wismut-Kicker war einmal mehr Rico Heuschkel, der zwei Treffer selbst erzielte und die anderen beiden Tore vorbereitete.

„Das war schon ein anstrengendes Spiel für mich als Trainer. Wir haben nicht so begonnen, wie wir es uns vorgenommen haben, hatten in mancher Situation auch das Glück auf unserer Seite, wenn ich an den gehaltenen Elfmeter oder die gelb-rote Karte für Teistungen denke. Unterm Strich zählen für uns aber die drei Punkte. Hier werden es viele Mannschaften schwer bekommen", urteilte Wismut-Trainer Marcus Dörfer.

In Führung gingen die Geraer mit ihrem ersten durchdacht vorgetragenen Angriff. Nach einer Schubert-Flanke war Heuschkel zur Stelle und erzielte mit dem 1:0 seinen elften Saisontreffer (30.). Vier Minuten später hätte Wacker ausgleichen können. Nach Foul von Torwart Geenen zeigte der Referee auf den Elfmeterpunkt, doch meisterte der Wismut-Schlussmann den Schuss von Teistungens gefoultem Torjäger Maciej Wolanski (34.).



Nach Wiederbeginn erwischte die Dörfer-Elf einen Blitzstart. Heuschkel erhöhte sofort auf 2:0 (48.). Teistungen gab sich nicht geschlagen und verkürzte durch Maciej Wolanski auf 1:2 (61.). Nach einem Gerangel mit Wismut-Keeper Geenen flog der bereits verwarnte Torschütze im Anschluss mit Gelb-Rot vom Platz, während der Geraer Schlussmann mit Gelb davonkam (63.).

Die Begegnung wurde hektischer, die Stimmung war aufgeheizt. Die Gäste gaben die richtige Antwort auf dem Platz. Heuschkel legte für den eingewechselten Hoffmann auf, der mit dem 3:1 wieder für etwas Ruhe sorgte (80.). Kurz darauf gelang Kapitän Schubert nach abermaliger Heuschkel-Vorarbeit das 4:1 (84.). Am Ende hätten die Orange-Schwarzen auch noch höher gewinnen können.

„An den Sieg müssen wir schnell einen Haken machen und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Am nächsten Sonnabend geht es nach Weida. Auch das wird richtig schwer, auch wenn der dortige Gastgeber Schlusslicht der Tabelle ist. Die werden hoch motiviert gegen uns sein. Wir können dort nur verlieren. Darauf werden wir uns einstellen", richtete Wismut-Trainer Marcus Dörfer den Blick schon nach vorn.


Bericht: Jens Lohse / OTZ / 16.09.2019
Foto: Danny Neidel