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Männer Thüringenliga

SV Eintracht Eisenberg vs. BSG Wismut Gera
1 : 1

Leistungsgerechtes Remis im Schortental
Wismut Gera kommt in Eisenberg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus

So richtig freuen konnte sich nach dem Abpfiff im Eisenberger Schortental niemand. Das leistungsgerechte 1:1 war sowohl für Eintracht Eisenberg als auch für Wismut Gera zu wenig, um sich noch als ernsthafter Verfolger von Spitzenreiter FC An der Fahner Höhe fühlen zu können.

Der Zehn-Punkte-Rückstand sorgt bei den Geraern für Ernüchterung. „Es war das erwartet intensive Spiel, in dem beide Mannschaften bis zum Schluss um den Sieg gekämpft haben. Für uns war mehr drin, wenngleich wir in manchen Momenten auch das Glück auf unserer Seite hatten. Nach dem Wechsel haben wir uns zuviel auf das Eisenberger Spiel eingelassen. Da waren war zu ängstlich", äußerte sich Wismut-Trainer Marcus Dörfer.

„Das war zu wenig", meinte auch Gäste-Kapitän Florian Schubert, der Mitte der zweiten Hälfte gelb-rot-gefährdet ausgewechselt werden musste.



„Ich hatte schon Angst, dass ich nach meinem Foul am gegnerischen Strafraum vom Platz musste. Da habe ich nochmal Glück gehabt", sagte der Offensivspieler, der vor der Pause den Geraer Ausgleich vorbereitet hatte.

Am rechten Torraumeck war er nach einer Eingabe von Chris Söllner in Ballbesitz gekommen und hatte enorme Übersicht bewiesen, als er den Ball auf Torjäger Rico Heuschkel zurücklegte, der ohne Mühe zum 1:1 einschoss (44.).

In Rückstand waren die Geraer schon früh geraten. Eisenbergs Ronny Böhme hatte den Ball im Mittelfeld erobert, war zur Grundlinie gezogen. Seine Eingabe verwertete Jakub Petrik mit dem Kopf (3.), der vor zwei Jahren auch einmal für die Geraer ein paar Oberliga-Partien bestritten hatte, bei Wismut aber überhaupt nicht zurechtkam.

Die besseren Chancen der ersten Hälfte besaß die Eintracht vor 330 Zuschauern. Die Gäste versuchten zunächst mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen, passten sich nach Wiederbeginn aber immer mehr der Eisenberger Spielweise mit langen Bällen an.

Bericht: Jens Lohse / OTZ / 25.11.2019
Foto: Jens Lohse