Konflikt-Position mit shake-hand-Effekt

Ja, das ist sie. Eine Konflikt-Position. Die Position im Tor. Oder sagen wir besser, die beiden Protagonisten, die wie in fast allen Vereinen ständig um die eigentliche „Nummer 1" kämpfen, bieten sehr oft dieses Potential für Konflikte. Ausnahmen? Kaum. Aber es gibt sie dennoch. Bei uns, bei Wismut Gera.


So sieht das auch ein gestandener Alexander Just, der aus dem Wismut-Tor eigentlich kaum mehr wegzudenken ist. Im Interview mit Jens Lohse verrät er: „Zu Sabri Vaizov habe ich ein gutes Verhältnis aufgebaut. Das hat man nicht oft zwischen zwei konkurrierenden Torhütern."

Ja, etwas ungewöhnlich ist das wirklich. Aber Trainer Carsten Hänsel scheint mit glücklichem Händchen und Sachverstand die perfekte Lösung gefunden zu haben. Die beiden Wismut-Keeper, Alexander Just und Sabri Vaizov, wechseln sich immer nach je zwei Spielen ab. So der Plan.



Auch Wismut-Urgestein Alex Just sieht die Entscheidung des Trainers positiv und bestätigt im Interview mit Jens Lohse, dass diese Lösung zwar etwas ungewöhnlich ist, weil „jeder Torwart im Kasten stehen will.", fügt jedoch hinzu „Aber so erhalten zwei in etwa gleichstarke Keeper ihre Spielpraxis." Mit seiner Routine und Erfahrung sieht die eigentliche Nummer 1 diese für ihn ungewohnte Situation sicherlich auch etwas anders als noch vor ein paar Jahren und kann die 50-50-Lösung gut und fair „wegstecken".


Auch wir denken, dass hier eine Lösung im Interesse aller, vor allem aber im Interesse des Vereins und dessen weiterer positiver Entwicklung gefunden wurde und wünschen den Jungs um Kapitän Frank Müller auch in den nächsten Wochen weiterhin viel Erfolg.

Shake hand`s und Glück auf!



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