BSG Wismut Gera
zurück

Thüringenliga

BSG Wismut Gera vs. SV Borsch 1925
3 : 3

Starke Aufholjagd bleibt unbelohnt

Wismut Gera begann fahrig und hatte gegen ein gutes Borscher Pressing große Probleme, ins Spiel zu finden. Viele technische Fehler verhinderten ein vernünftiges Aufbauspiel. Dementsprechend ging die Anfangsphase klar an die Gäste, welche zwar nicht die 100 %‑igen Torchancen besaßen, aber einfach aktiver und klarer wirkten. Nach einem Freistoß dann auch die frühe Führung für die Gäste und nur kurze Zeit später traf Borsch erneut durch einen Standard, diesmal nach einer Ecke.

Nun wachte Wismut auf. Sofort folgte die schnelle Antwort: Nach guter Kombination, köpfte Nori eine Schubert-Flanke zum Anschluss über die Linie. Jetzt war das Heimteam deutlich besser in der Partie und bestimmte den Ballbesitz, allerdings ohne die ganz großen Torchancen bis zur Halbzeit zu haben.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild: Wismut drückte jetzt und hatte durch Kießling und Kubitz richtig gute Gelegenheiten, auszugleichen. Der verdiente Ausgleich fiel dann nach einer Stunde: Wieder setzte Schubert eine Flanke perfekt ins Zentrum, wo Kießling frei stehend einnickte. Wismut blieb auf dem Gaspedal und konnte nur 7 Minuten später die Partie sogar drehen. Zum dritten Mal war es eine Schubert-Eingabe, die Wagner verwertete.

Danach kam es zu einem kleinen Bruch in der Partie. Während die Gastgeber passiver wurden, schaltete jedoch Borsch wieder um und investierte mehr. Durch einen super getretenen Freistoß glichen die Gäste eine Viertelstunde vor Schluss schließlich wieder aus.

Die letzten Minuten verliefen ausgeglichen und ohne die ganz großen Gelegenheiten. Am Ende bleibt ein verdientes Remis, was sich trotzdem nach dem Comeback wie eine gefühlte Niederlage anfühlt.


TORE:
0:1 Paul Rößler (13.), 0:2 Tim Barnewald (19.), 1:2 Hasan Nori (20.), 2:2 Marcel Kiessling (60.), 3:2 Jimmy Wagner (67.), 3:3 Theo Marschall (76.)

ZUSCHAUER: 110

Die BSG WISMUT spielte mit:
Christoph Haase - Andy Haupt, Marlon Tauscher, Florian Schubert, Marcel Kießling, Niclas Kubitz, Rico Heuschkel, Hasan Nori (85. Paul Bammler), Malek Wisam D Moftah (80. Razvan-Petrut Romasc), Jimmy Wagner, Franz Hoffmann.