Wismut Gera tritt mit breiter Brust gegen Wacker Nordhausen an

Wismut Gera rechnet sich im Fußball-Landespokal gegen den Regionalliga-Vierten Wacker Nordhausen durchaus eine Chance auf das Weiterkommen aus.

Spielmacher Carsten Weis ist nach abgesessener Gelb-Sperre wieder mit dabei.

Gera. Wenn am Sonnabend um 13.30 Uhr Fußball-Oberligist BSG Wismut Gera im Landespokal-Viertelfinale im Stadion der Freundschaft auf den Regionalliga-Vierten Wacker Nordhausen trifft, dann träumen die zuletzt nicht gerade mit Erfolgen verwöhnten Anhänger der Orange-Schwarzen natürlich vom Einzug in die Runde der letzten vier. Mit breiter Brust können die Wismut-Kicker in das Spiel gehen. Zwar ist man krasser Außenseiter, hat aber absolut nichts zu verlieren. Man kann sogar mit einer gewissen Leichtigkeit in die Begegnung gehen, nachdem am letzten Sonntag gegen den 1. FC Lok Stendal im zehnten Anlauf endlich der erste Punktspiel-Dreier gelungen war.

Die von Trainer Volkan Uluc betreuten Gäste reisen mit der Empfehlung eines 1:1-Unentschiedens daheim gegen den unangefochtenen Regionalliga-Spitzenreiter Energie Cottbus an. Angreifer Nils Pichinot hatte die Cottbuser Führung ausgleichen können. Die Nordhäuser waren nach dem Wechsel dem Siegtor nahe, doch scheiterte Kapitän Jerome Propheter vom Elfmeterpunkt.

Geras Trainer Carsten Hänsel sieht die Nordhäuser natürlich als klarer Favorit, hat den Gegner selbst zweimal beobachtet. „Sie haben eine hohe Qualität. Aber im Pokal ist immer etwas möglich. Wacker bekommt relativ wenig Tore, trifft aber auch nicht allzu oft. Wenn wir kompakt stehen, haben wir unsere Chance, die sich mit jeder Minute erhöht, die es länger torlos steht. Der Druck liegt eindeutig bei unseren Gästen", weiß der Wismut-Coach, der nach abgesessener Gelb-Sperre wieder auf Spielmacher Carsten Weis und den verletzten Florian Schubert zurückgreifen kann.

Im Pokal haben die Geraer schon so manche heiße Schlacht geschlagen. In bester Erinnerung ist noch der Auftritt im Oktober 2010, als man Carl Zeiss Jena an den Rand des Ausscheidens brachte und erst nach Elfmeterschießen 4:5 verlor.

Auch gegen Nordhausen gab es bereits einige brisante Duelle. 1992 standen sich beide Vereine in Gotha im Thüringer Pokalfinale gegenüber, wobei Gera mit 1:2 den Kürzeren zog. Zuletzt traf man im Oktober 2011 aufeinander, als sich der Gastgeber nach Elfmeterschießen mit 6:5 durchsetzte. Ein ähnliches Ergebnis würde die Wismut-Anhänger auch diesmal erfreuen.

Jens Lohse / 10.11.17
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Thüringen-Pokal 2017/18

1. Hauptrunde: SV BW Büßleben - BSG Wismut Gera 1:5 
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2. Hauptrunde: BSV Eintracht Sondershausen - BSG Wismut Gera 0:3
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Achtelfinale: 1. FC Sonneberg 04 - BSG Wismut Gera 0:5
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